Öffentlicher Nahverkehr
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>>> Hier geht es zu ausführlichen Linienplänen aller S- und U-Bahnen incl. Fotos und Beschreibung der Umgebung

 
 

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ALLGEMEINES

Es ist ganz einfach: Es gibt Busse, Straßenbahnen, U-Bahn, S-Bahn und einige Fähren. Die S-Bahn fährt oben, die U-Bahn unten, manchmal auch umgekehrt. Man zahlt 2,30 Euro (Stand 2012, aber keine Panik, es wird jedes Jahr teurer) für eine Fahrkarte und darf dann zwei Stunden mit beliebig vielen Unterbrechungen mit allem fahren. Aber nur in eine Richtung, für den Rückweg muss man wieder bezahlen. Von Sonntag bis Donnerstag machen U-Bahn und S-Bahn zwischen ungefähr ein und vier Uhr früh dicht, dafür fahren Nachtbusse.

 

 
Und jetzt zu den Feinheiten. Das hier ist der Berliner S- und U-Bahn-Plan. (Download in Originalgröße gibt es bei www.bvg.de).
Man sieht drei Bereiche: Innen den weißen (A), dann den hellblauen (B) und den dunkelgrauen außen (C). Je nach Bereich in dem man fährt werden verschiedene Tarife fällig. Der normale Tourist bewegt sich meist nur im Tarifgebiet A, also würde eine A-Fahrkarte locker reichen. Schlauerweise verkauft die BVG aber keine Tickets für den Bereich A. Das Minimum ist eine "Einzelfahrkarte A/B" zu 2,30 Euro (Stand 2011).

Mit so einem Ticket darf man zwei Stunden lang mit allem fahren und so oft umsteigen oder pausieren wie man will, aber nur in eine Richtung. Für den Rückweg braucht man ein neues. Das wird vor allem bei der Ringbahn S41/42 spannend, da geht es in Grenzbereiche, wann eine Richtung aufhört und eine neue anfängt. 

Nachdem man das Ticket gekauft hat, muss man es in einen Entwerter stecken, der Datum und Uhrzeit draufstempelt. Um die Touristen zu verwirren, ist das in der Straßenbahn aber nicht so, da kommen die Tickets bereits fertig aus dem Automaten.

Beim Bus muss man vorne einsteigen und dem Fahrer sein Ticket zeigen. Hat man keins, verkauft er eins. Man kann sich unbeliebt machen, wenn man es mit einem 50 Euro Schein bezahlen will.

Will man viel sehen, so ist man am besten mit einer Tageskarte bedient. Die kostet 6,30 Euro (2011) und gilt bis drei Uhr in der Früh am nächsten Tag.

Mit einer Kurzstreckenkarte für 1,40 Euro (2011) kann man 3 Station S- oder U-Bahn fahren, oder sechs Stationen mit dem Bus.

In U- und S-Bahn gibt es jede Menge Kontrollen und das Problem ist, dass man die zivilen Kontrolleure kaum erkennen kann, sie sehen selber aus wie Schwarzfahrer. Strafe ist momentan 40 Euros (2011). Professionelle Schwarzfahrer tragen Turnschuhe und fahren im ersten oder letzten Wagen. Wenn sie vom Kontrolleur erwischt werden, will der mit ihnen aussteigen und dann laufen sie einfach davon.

Oft stehen auch Dealer mit gebrauchten Fahrkarten - aber noch Restlaufzeit - an den Stationen, die sie einem für 1 Euro verkaufen. Dazu ist es sehr nützlich, wenn man den Berliner Stadtplan im Kopf hat,  um zu checken, wo die Karte abgestempelt wurde, und ob das dazu passt wo man hin will. Das ist natürlich streng verboten und für Touristen sowieso zu kompliziert. Obwohl, die Gebrauchtkartendealer sind in der Regel ehrliche Menschen und beraten einen gerne.

In U- und S-Bahn wollen sie einem ständig Arbeitslosenzeitungen verkaufen. Die Verkäufer erkennt man daran, dass sie immer einen Hund dabei haben. Oder zwei. Wenn man ihnen Gutes tun will, gibt man ihnen den Kaufpreis und verzichtet auf das Heftchen.


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