



Berlin
ist immer gut für einen Ausflug per Fahrrad an einen See. Wenn
man einen gut gefüllten Picknickkorb dabei hat und die
Kühltasche alles kühl hält, kann eigentlich
nichts mehr schiefgehen. Man muss halt drauf achten, dass man beim
Strandleben nicht von Joggern und Nordic Walkern überrannt
wird. Sonnenschutzcreme und Sonnenschirm sollte man am Strand auch
dabeihaben, in Berlin kann es im Sommer sehr heiß werden.
Öffentliche Freibäder sind meistens sehr voll. In der
Innenstadt links und rechts der Spree gibt es jede Menge
Strandbäder, in denen man zwar nicht baden kann, man aber
gemütlich in Liegestühlen am Sandstrand sitzt. Ob man
auch immer die neuesten Bademoden an den Stränden
sieht, ist fraglich, in Berlin gibt es viel FKK. Wenn man "IN"
sein will, gehören eine schicke Sonnenbrille und ein Sonnenhut
unbedingt zur Strandausrüstung. Grillen ist an den Berliner
Seen übrigens meistens nicht erlaubt.
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Nikolassee
Lage:
An der Autobahnausfahrt Dreilinden.
Wer an einem heißen
Tag mal einen ganzen See für sich alleine haben will, der kann
es hier probieren. Der Nikolassee hat in der Mitte eine kleine
Badebucht, in die vielleicht 15 Menschen passen, die aber oft leer ist.
Direkt am Ostufer läuft die Autobahn entlang und sorgt
für einen guten Lärmpegel. Aber so schlimm ist das
eigentlich gar nicht, man denkt eher: "Ooch die Armen in ihren Autos",
während man relaxed am Ufer liegt und sich bis ca 16.00 Uhr in
der Sonne aalt. Dann versinkt sie hinter den Bäumen.
Allerdings treffen hier gerne ab und zu
stöckchenwerfwütige Mädchen ein.
Zum Glück haben sie in der Regel einen Hund dabei,
der ihnen den Stock wieder aus dem See holt.
Wie man hinkommt:
Der See liegt in der Mitte
zwischen den S-Bahnhöfen Wannsee und Nikolassee (S1, S7). Per
Fahrrad sind es dann fünf Minuten, bis man ins Wasser
springen kann.
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