|
Meditationen, die charakteristische Übungen östlicher Religionen Asiens
darstellen, haben auch in westlichen Religionen Eingang gefunden und werden
darüber hinaus in vielen Bildungseinrichtungen und Gesundheitszentren
angeboten, da sie nicht nur der geistig-seelischen Erneuerung, sondern auch
der Verbesserung des Energiehaushaltes dienen. Durch regelmäßiges Üben
können Stress und nervöse Spannungen abgebaut, innere Organe angeregt,
beschädigte Gewebe durch intensivere Durchblutung geheilt, Lebensgefühl und
Wohlbefinden gesteigert werden.
Meditationen werden in vielen Formen durchgeführt, so z.B. durch
Konzentration auf ein Mandala, über ritualisierte Bewegungen, als
Sprech-Singsang, durch Berührung mithilfe von Massage, als stille Bild- oder
Naturbetrachtung.
Meditation nur als sanfte Entspannungsmethode anzusehen, greift zu kurz, da
sie dazu dient, eine ausgewogene körperliche und seelische Spannung (Eu-tonus)
aufzubauen, die Kräfte für konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten
freisetzt. Mischformen, die ruhige meditative Teile mit dynamischen
Bewegungsteilen verbinden, sind besonders geeignet, um den Tag zu beginnen
und zu beschließen. Dabei wird am Morgen der dynamische Teil an den ruhigen
angeschlossen, während es am Abend umgekehrt ist. Mit dem schnellen Teil
wird die Hektik des Tages abreagiert, mit dem sanften dann anschließend der
Übergang zur Nacht vorbereitet
|
|