Spirit of Berlin
 

 

Meditationen, die charakteristische Übungen östlicher Religionen Asiens darstellen, haben auch in westlichen Religionen Eingang gefunden und werden darüber hinaus in vielen Bildungseinrichtungen und Gesundheitszentren angeboten, da sie nicht nur der geistig-seelischen Erneuerung, sondern auch der Verbesserung des Energiehaushaltes dienen. Durch regelmäßiges Üben können Stress und nervöse Spannungen abgebaut, innere Organe angeregt, beschädigte Gewebe durch intensivere Durchblutung geheilt, Lebensgefühl und Wohlbefinden gesteigert werden.
Meditationen werden in vielen Formen durchgeführt, so z.B. durch Konzentration auf ein Mandala, über ritualisierte Bewegungen, als Sprech-Singsang, durch Berührung mithilfe von Massage, als stille Bild- oder Naturbetrachtung.
Meditation nur als sanfte Entspannungsmethode anzusehen, greift zu kurz, da sie dazu dient, eine ausgewogene körperliche und seelische Spannung (Eu-tonus) aufzubauen, die Kräfte für konzentriertes und ausdauerndes Arbeiten freisetzt. Mischformen, die ruhige meditative Teile mit dynamischen Bewegungsteilen verbinden, sind besonders geeignet, um den Tag zu beginnen und zu beschließen. Dabei wird am Morgen der dynamische Teil an den ruhigen angeschlossen, während es am Abend umgekehrt ist. Mit dem schnellen Teil wird die Hektik des Tages abreagiert, mit dem sanften dann anschließend der Übergang zur Nacht vorbereitet