Nicht so typische Plätze für Touristen
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Mauerpark

Speziell an Sonntagen ist der Mauerpark (Eberswalder Ecke Oderberger) extrem gut gefüllt. Daran ist der Flohmarkt schuld, der einen enormen Publikumszuspruch hat.

Von Straßenmusikern wird das natürlich gnadenlos ausgenützt, soviel Publikum finden sie in Berlin sonst nirgendwo.

Radfahrer haben es im Park und den angrenzenden Radwegen nicht leicht. Meistens ist alles voll mit zerbrochenen Flaschen und man muss angestrengt Scherben-Slalom fahren um Plattfüße zu vermeiden.

Die Mauer vom Mauerpark ist nicht die berühmte "Berliner Mauer", sondern eine "Hinterlandmauer". Diese gab es rund um Berlin einige hundert Meter vor der eigentlichen Mauer. Die Menschen mussten also erstmal über die Vormauer, dann über das Sperrgebiet und den Todesstreifen, bevor sie zur eigentlichen Mauer kamen, an der sie dann von ihren Volksgenossen ermordet wurden.
Im Gegensatz zu den inzwischen verstorbenen Nazi-Mördern aus der Hitlerzeit leben diese "Volksgenossen" alle noch. Und sind sich keiner Schuld bewusst, weil sie ja nur Befehle ausgeführt haben.

 


Wie man hinkommt:
U2 Eberswalder Str. Dann noch 5 Minuten Fußmarsch die Eberswalder Richtung Norden.