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Nina Hagen gründete im Herbst 1977
zusammen mit den Kreuzberger Musikern Bernhard Potschka, Herwig
Mitteregger, Manfred „Manne“ Praeker, die zuvor bei Lokomotive
Kreuzberg gespielt hatten, und Reinhold Heil die „Nina Hagen
Band“. 1978 erschien das international beachtete Album „Nina
Hagen Band“. Nicht viel später überwarf die exzentrische
Punksängerin sich mit den vier Musikern, die ihr
Unberechenbarkeit und egozentrische Starallüren vorwarfen. Da
mit der Plattenfirma jedoch bereits ein zweites Album
vertraglich vereinbart war, wurden die Aufnahmen dafür zunächst
durch die vier Musiker eingespielt, später wurde – in
Abwesenheit der vier Musiker – Nina Hagens Gesang aufgenommen.
Der Titel des 1979 erschienenen Albums „Unbehagen“ erscheint
unmissverständlich. In den 80er Jahren konnten die vier Musiker
unter dem Bandnamen „Spliff“ ohne Nina Hagen Erfolge
verzeichnen. In den 80er und 90er Jahren machte Nina Hagen durch
ihre UFO-Theorien, ihr großes Interesse an der Spiritualität und
den Religionen sowie ihr Engagement für den Tierschutz auf sich
aufmerksam. Diese Einflüsse finden sich auch auf den
zahlreichen, mit unterschiedlichsten Musikern eingespielten
Plattenveröffentlichungen dieser Zeit.
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