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Moses
Die Nachkommen des Abraham endeten als Sklaven in Ägypten und mußten für den
dortigen Pharao schuften, bis sie von Moses weggeführt wurden. Allerdings
waren die Israeliten scheinbar nicht das einzige Volk, das Gott irgendwo
hinführte, über die anderen Völker erfahren wir aber nicht sehr viel in der
Bibel.
Amos 9,7 Wohl habe ich Israel
aus Ägypten heraufgeführt, aber ebenso die Philister aus Kaftor und die
Aramäer aus Kir.
Moses, der im Alter von drei Monaten in einem Körbchen den Nil
herabgeschwommen kam und von der Tochter des ägyptischen Pharaos als Sohn
aufgenommen wurde, begann seine Karriere als Mörder:
Exodus 2,11
Die Jahre vergingen, und Mose wuchs heran. Eines Tages ging er zu seinen
Brüdern hinaus und schaute ihnen bei der Fronarbeit zu. Da sah er, wie ein
Ägypter einen Hebräer schlug, einen seiner Stammesbrüder. Mose sah sich nach
allen Seiten um, und als er sah, daß sonst niemand da war, erschlug er den
Ägypter und verscharrte ihn im Sand.
Die Angelegenheit spricht sich herum, der Pharao wird zornig, und Moses muß
sich im Land verstecken, lernt bei seiner Flucht eine Frau namens Zippora
kennen und heiratet sie.
Ausgerechnet diesen flüchtigen Mörder bestimmt Gott - der sich in einem
brennenden Dornbusch versteckt - dazu, die Israeliten aus der Sklaverei zu
führen. Zu allem Übel gerät Gott bei seiner Wahl auch noch an einen
Stotterer, der eigentlich keinerlei Ansprachen halten will.
Exodus 4,10
Doch Mose sagte zum Herrn: Aber bitte, Herr, ich bin keiner, der gut
reden kann... Mein Mund und meine Zunge sind nämlich schwerfällig.
Gott gibt Moses den Tip, seinen Bruder Aaron für sich sprechen zu lassen,
dieser fügt sich in sein Schicksal und macht sich auf den Weg zurück nach
Ägypten. Aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen will Gott - der sich jetzt
nicht mehr in brennenden Büschen versteckt - unterwegs den von ihm
ausgesandten Moses ermorden. Dessen Frau Zippora rettet ihn in letzter
Sekunde auf sehr eigentümliche Art:
Exodus 4,24 Unterwegs am
Rastplatz trat der Herr dem Mose entgegen und wollte ihn töten. Zippora
ergriff einen Feuerstein und schnitt ihrem Sohn die Vorhaut ab. Damit
berührte sie die Beine des Mose und sagte: Ein Blutbräutigam bist du mir. Da
ließ der Herr von ihm ab.
Bemerkenswert auch, daß die Frau des Moses eine Kuschiterin war:
Numeri 12,1 Als sie in Hazerot
waren, redeten Mirjam und Aaron über Mose wegen der kuschitischen Frau, die
er sich genommen hatte. Er hatte sich nämlich eine Kuschiterin zur Frau
genommen.
Was man dazu wissen muß: Kuschiter waren äthiopische Neger, Moses hatte also
eine Schwarze zur Frau, was von katholischen Malern auch nicht oft
dargestellt wird, sie zeichnen ihn lieber mit einem Stab an Felsen klopfend.
Moses und als Sprecher sein Bruder Aaron gehen zum Pharao, und Gott schickt
die berühmten sieben Plagen über Ägypten. Der Pharao, dem der Auszug der
Israeliten eigentlich egal zu sein schien wurde ein Opfer der seltsamen
Machenschaften Gottes:
Exodus 7,3 Ich aber will das
Herz des Pharao verhärten und dann werde ich meine Zeichen und Wunder in
Ägypten häufen.
Diese Passage läßt darauf schließen, daß der Pharao eigentlich gar kein so
hartherziger Mensch war, bevor ihn Gott - nicht Satan - umkrempelte, um das
Volk plagen zu können.
Nachdem Gott seinem Volk nahegelegt hat, eine Zeitlang kein Brot zu essen,
das mit Sauerteig zubereitet ist, macht er sich in einer nächtlichen Aktion
daran, alle Erstgeborenen Söhne in Ägypten zu ermorden. Daraufhin läßt der
Pharao die Israeliten ziehen und sie machen sich mit Gott als Wegweiser auf
ihren langen Marsch.
Exodus 13,21 Der Herr zog vor
ihnen her, bei Tag in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, bei
Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten. So konnten sie Tag und
Nacht unterwegs sein.
Das Schlafbedürfnis der Israeliten schien nicht sehr groß gewesen zu sein.
Nach ein paar Wochen beginnen die tapferen Marschierer jedoch, sich ob der
kläglichen Verpflegung zu beschweren:
Exodus 16, 3 Wären wir doch in
Ägypten durch die Hand des Herrn gestorben, als wir an den Fleischtöpfen
saßen und Brot genug zu essen hatten. Ihr habt uns nur deshalb in diese
Wüste geführt, um alle, die hier versammelt sind, an Hunger sterben zu
lassen.
Gott gibt seinem Volk das weltbekannte Manna:
Exodus 16, 4 Da sprach der Herr
zu Mose: Ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen. Das Volk soll
hinausgehen um seinen täglichen Bedarf zu sammeln. Wenn sie am sechsten Tag
feststellen, was sie zusammengebracht haben, wird es doppelt soviel sein,
wie sie sonst täglich gesammelt haben.
Vierzig Jahre lang war das Manna die Verpflegung der Israeliten. Warum sie
vierzig Jahre lang auf der Reise waren, läßt sich eigentlich nicht so recht
erklären, da die Entfernung von Ägypten nach Israel nur etwa sechshundert
Kilometer beträgt, eine Strecke, die eigentlich auch in einem Monat zu
schaffen gewesen sein müßte. Vielleicht verfügte die Wolken- und Feuersäule
nicht über eine Landkarte des Gebietes und schlug gewaltige Umwege ein.
Laut Bibel lag das Manna jeden Morgen auf dem Wüstenboden und wurde erst
sichtbar, als sich die Tauschicht gehoben hatte, wo immer der Tau in der
Wüste auch hergekommen sein mag. Das Gericht schien nicht sehr haltbar
gewesen zu sein:
Exodus 16,19 Mose sagte zu
ihnen: Davon darf bis zum Morgen niemand etwas übrig lassen. Doch sie hörten
nicht auf Mose, sondern einige ließen etwas bis zum Morgen übrig. Aber es
wurde wurmig und stank.
Es müssen unerhörte Mengen an Manna gewesen sein, die der Herr vom Himmel
regnen lassen hatte, denn aus Exodus 12,37 erfährt man: Die Israeliten
brachen von Ramses nach Sukkot auf. Es waren an die sechshunderttausend Mann
zu Fuß, nicht gerechnet die Kinder. Geht man davon aus, daß die Leute
ihre Frauen auch dabei hatten, und jedes Paar zwei Kinder mitführte, so
kommt man auf eine Gesamtzahl von etwa zweieinhalb Millionen hungrigen
Mündern. Laut Exodus 16, 16 gab es pro Tag und Kopf ein Gomer Manna. Ein
Gomer ist ein hebräisches Hohlmaß und beträgt 3,644 Liter, man kommt also
auf die erkleckliche Menge von etwa 9 Millionen Liter Manna pro Tag pro Tag.
Da man in der Wüste auch unbedingt mindestens zwei Liter Wasser pro Tag
trinken sollte, waren davon also auch noch etwa fünf Millionen Liter pro Tag
nötig. Es müssen unerhört reiche Quellen gewesen sein, aus denen die
Israeliten in der Wüste ihren Durst löschten.
Zum Thema Manna erfährt man in der Bibel nicht recht viel mehr. Zum Glück
ist das Alte Testament nicht das einzige Schriftwerk der jüdischen
Geschichte, es gibt noch viel mehr Aufzeichnungen, zum Beispiel die Kabbalah,
die jüdische Geheimlehre, die zum Teil von Magie, zum Teil von Religion
handelt. In einem Teil davon - Sohar genannt - finden sich drei Bücher: “Das
Buch des Mysteriums”, “Die große Heilige Versammlung” und “Die kleine
Heilige Versammlung”, in denen man - hier in einer gekürzten
Zusammenfassung - Erstaunliches zum Thema Manna lesen kann.
Es gibt drei obere Köpfe, zwei Köpfe und einen, der sie beinhaltet. Aus dem
oberen der inneren Köpfe kommt das Weiße heraus und geht in Richtung des
kleinen Schädels und von diesem geht es in weitere Schädel, die darunter
liegen und zahllos sind. Drei Köpfe sind ausgehöhlt, dieser innerhalb jenem,
und dieser über dem anderen. Ein Kopf ist die Weisheit, er ist der
verborgenste Teil. Und alle Heiligkeit geht vom oberen Schädel aus, dessen
Segen fließt in sämtliche Gefäße des Körpers, bis er das erreicht, was
'Heer' genannt wird. Nachdem es dort aufgesammelt wird geht es in jene
heilige Gründung. Es ist ganz weiß und wird deshalb 'Gnade' genannt.
Der Tau des weißen Kopfes tropft in den Schädel des kleinen Gesichtes und
wird dort aufbewahrt. Und von diesem Schädel kondensiert der Tau an der
Außenseite und füllt den Kopf jeden Tag auf. Von diesem Tau steht
geschrieben: Denn mein Haupt ist mit Tau gefüllt. Und von diesem Tau mahlen
sie das Manna der Gerechten. Und das Manna wurde nur zu einer bestimmten
Zeit gezeugt, zu jener Zeit nämlich, in der das jüdische Volk durch die
Wüste wanderte. Damals ernährte sie der Hochbetagte von dieser Stelle aus.
Danach aber wurde es nicht mehr gefunden. Und es wurde gesagt: Gott gebe dir
vom Tau des Himmels.
In der Höhlung des Schädels befindet sich die Ätherhaut der oberen Weisheit,
die vor allem verborgen ist. Die Haut bildet eine Trennwand und sie ist
nicht zugänglich und kann auch nicht geöffnet werden. Und weil diese
Weisheit von dieser Haut bedeckt ist, die nicht geöffnet werden kann, wird
sie die verborgene Weisheit genannt. Offensichtlich ist diese Weisheit
verlängert und die Einsicht geht von ihr aus. Sie wird männlich und weiblich
vorgefunden. Weisheit ist der Vater, Einsicht die Mutter. Der Äther wird in
der Einsicht gesammelt für die glitzernden Dinge, die von der Hauptlampe
ausgehen, die in den Eingeweiden der Mutter verborgen sind. Die Mutter ist
herausgezogen und im reinen Äther beherbergt. Dieses Weiß hält die Mutter
und der Funke geht hinein und hinaus.
Und die Weisheit erstreckt sich von der Decke des Schädels in die Gesamtheit
des Körpers. An einem anderen Teil ist der Funke der Hauptlampe angebracht
und leuchtet auf. Und ein Schädel kommt heraus, der von allen Seiten
umschlossen ist. Und die Lichtquelle ergießt sich von den zwei im Schädel
ausgehöhlten Gehirnen. Und die Lichtquelle ist in Richtung auf den
männlichen Teil angebracht. Und diese Haut besitzt eine Öffnung zum kleinen
Gesicht hin, durch welche das Gehirn sich ausdehnt und auf zweiunddreißig
Wegen herauskommt. Daher hat diese Haut unten eine Öffnung, denn so wird es
gelehrt. Die Buchstaben T, I und V sind auf dem Hochbetagten eingraviert,
aber nicht auf dem Fenster, welches in ihm angebracht ist und welches ohne
Flecken ist.
Und ein Schädel dehnt sich an den Seiten aus und Tau füllt den oberen der
zwei ähnlichen Schädel und deshalb fließt Weisheit heraus, aber dies ist
nicht die Weisheit der Weisheiten, welche ruhig und still ist. Und weil sie
von Gehirn zu Gehirn fließt in jenen Haarsträhnen, dann muß ein Hirn in die
Haarsträhne hineinarbeiten, so daß sie alle von diesem Hirn daselbst
bewässert werden. Die Barthaare sind stark, anders als die Haare des Kopfes,
denn sie sind einzeln aufgeteilt. Es findet sich kein Barthaar, das seinen
Ursprung nicht im Gehirn des Kopfes hat. Aber in diesem Teil wird der erste
Teil des Bartes nicht als getrennt von den anderen Barthaaren angenommen.
Die Länge dieses Teils der Haare, der von den Ohren herabhängt, ist nicht
gleich der Länge des Bartes selbst. Es ist weder ineinander verschlungen,
noch hängt es weit herab. Diese Haare aber dehnen sich aus und hängen herab.
Es gibt deren eine innere und eine äußere Gnade. Die innere Gnade ist, wie
sie jenes vom Hochbetagten nennen und ist in jenem Teil des Bartes
verborgen, der die Ecke des Bartes genannt wird. Dieser Bart soll nicht
zerstört werden, um die Pfade der Gnade des Hochbetagten nicht zu zerstören.
In diese Teile des Bartes ergießen sie sich, die Brunnen des Öles. Und sie
ergießen sich mit diesem Öl und werden gelabt. Und von ihnen rinnt das Öl
der großen Güte in verschiedenen Richtungen zu jenen unteren Teilen, die
jenes Öl führen. Und die Teile die sich im Bart befinden sind geformt und
führen in vielen Richtungen nach unten. Und es ist nicht sichtbar, wo sie
durchführen und wo sie herauskommen. Sie sind vor allen verborgen. Es gibt
niemanden, der jene Stelle im Hochbetagten kennt, wo sie enden.
Und das Auge hat keine Bedeckung und auch kein Augenlid, denn es bedarf
keines Schutzes. Dies trifft auf den Hochbetagten zu, der über alle wacht,
von dem alle ernährt werden und der nicht schläft. Und von der Nase gibt es
drei zuckende Flammen in ihren Röhren. Von dieser Nase gehen drei Farben
aus: Rauch, Feuer und Glut. Diese eine Nase ist kurz und nach oben
gerichtet. Und wenn der Rauch aufsteigt, um herauszukommen, kommt er schnell
heraus. Die andere Nase ist lang und ausgedehnt. Deshalb wird der
Hochbetagte auch manchmal der Langnasige genannt.
Danach weitet sich der Körper zu zwei Schenkeln aus und zwischen ihnen
befinden sich zwei Nieren und zwei Hoden. Alles Öl und die Kraft des ganzen
Körpers sammelt sich in ihnen, denn von ihnen gehen alle Kräfte aus und alle
verbleiben an der Mündung des Penis, auf daß die Priester den Fluß der Gnade
eröffnen. Die Zeit, da das große Gesicht des Hochbetagten in das kleine
Gesicht scheint und die Stirn des Hochbetagten auf jene andere Stirn
leuchtet, wird die Zeit des Empfanges genannt.
Dies ist ganz offensichtlich der Versuch, mit einem völlig unzureichenden
Vokabular ein den damaligen Menschen utopisch erscheinendes technisches
Gerät zu beschreiben. Wörter wie Auslaßventil, Kabelstrang oder Druckanzeige
dürfte es im alten Aramäisch kaum gegeben haben. Es drängt sich der Verdacht
auf, daß es sich um eine kleine, transportable biochemische Nahrungsfabrik
handelt, die der “Hochbetagte” genannt wird. Manchmal wird behauptet, daß
“Der Hochbetagte” ein Ausdruck für Gott sei, aber hat man schon jemals von
einem Gott gehört, der mit einem Fenster zum Hineinschauen ausgestattet war?
... aber nicht auf dem Fenster, welches in ihm angebracht ist und welches
ohne Flecken ist.
Am unteren Ende Gottes - wenn man den Hochbetagten denn so nennen will - gab
es eine Art Zapfhahn, ähnlich wie bei unseren Bierfässern: ... und alle
verbleiben an der Mündung des Penis, auf daß die Priester den Fluß der Gnade
eröffnen.
Es werden auch noch Reinigungsrituale und Sauberkeitsvorschriften
aufgeführt, an die sich das Volk halten mußte, sowie ein ausdrückliches
Verbot, Hefe in die nähere Umgebung des Hochbetagten zu bringen. Dieses
Hefeverbot ist verständlich, wenn man bedenkt, daß in der Umgebung einer
biochemischen Anlage unpassende Bakterienkulturen nicht besonders erwünscht
sind.
Die Manna-Maschine schien die zur Nahrungsherstellung benötigte Flüssigkeit
durch Kondensation der Luftfeuchtigkeit zu beziehen: Und von diesem
Schädel kondensiert der Tau an der Außenseite und füllt den Kopf jeden Tag
auf.
In der Bibel steht dazu: Numeri
11,9 Wenn bei Nacht der Tau auf das Lager fiel, fiel auch
das Manna.
Nach drei Monaten Wanderung kommen die Israeliten in der Wüste Sinai an und
dort erhält Moses von Gott die zehn Gebote, sowie eine ausführliche Sammlung
von Gesetzesvorschriften, die aber dem Menschen von heute teilweise etwas
antiquiert erscheinen. Einige Beispiele:
Exodus 21,2 Wenn du einen
hebräischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre Sklave bleiben, im siebten
Jahr soll er ohne Entgelt als freier Mann entlassen werden.
Exodus 21,15 Wer seinen
Vater oder seine Mutter schlägt, wird mit dem Tod bestraft.
Am folgenschwersten war wohl folgendes Gebot Gottes:
Exodus 22,17 Eine Hexe
sollst du nicht am Leben lassen.
Woran man eine Hexe allerdings erkennt, wird von Gott nicht näher erläutert,
man war daher zu den Zeiten der Hexenverbrennungen auf Vermutungen
angewiesen. In der Regel waren es Frauen, die mit dem Teufel geschlafen
hatten, in deren Umgebung unerklärliche Dinge geschahen, die auf einem Besen
geritten waren oder an denen sich Hexenmale fanden. Gelegentlich wurden auch
Männer als Hexer verbrannt, weil sie mit einer Teufelin geschlafen hatten,
aber diese Vorgehensweise war völlig unbiblisch, weil es in der Bibel keine
Strafen für Hexer gibt. Obwohl manchmal behauptet wird, es gäbe wirklich
eine Teufelin. Dies gehe angeblich aus einer Passage des Propheten Jesaja
hervor: Jesaja 34,14 Auch Lilit,
das Nachtgespenst, ruht sich dort aus und findet für sich eine Bleibe.
Martin Luther - ansonsten ein gescheiter Kopf, der als erster das Alte
Testament aus den hebräischen Urschriften ins Deutsche übersetzte - gab eine
Anleitung, woran man Hexen erkennt: Sie sind die bösen Teufelshuren, die
da Milch stehlen, Wetter machen, auf Böcken und Besen reiten, auf Mänteln
fahren, die Leute schießen, lähmen, verdorren, die Kinder in der Wiege
martern, die ehelichen Gliedmaßen bezaubern und dergleichen.
Kirchlich sanktioniert wurde die Praxis der Hexenverfolgung durch den Papst
Innozenz VIII., der am 5. Dezember 1484 seine Bulle “Summis Desiderantes
Affectibus” herausgab.
Wir haben neulich nicht ohne große Betrübnis erfahren, daß es in einzelnen
Teilen Oberdeutschlands und in den mainzischen, kölnischen, trierischen,
salzburgischen, bremischen Provinzen und Sprengeln in Städten und Dörfern
viele Personen von beiden Geschlechtern gebe, welche, ihr eigenes Handeln
uneingedenk, vom wahren Glauben abgefallen, mit dämonischen Inkuben und
Sukkuben sich fleischlich vermischen, durch zauberische Mittel mit Hilfe des
Teufels die Geburten der Weiber, die Jungen der Tiere, die Früchte der Erde,
die Trauben der Weinberge, das Obst der Bäume, ja Menschen, Haus- und andere
Tiere, Weinberge, Baumgärten, Wiesen, Weiden, Körner, Getreide und andere
Erzeugnisse der Erde zugrunde richten, ersticken und vernichten, welche
Männer, Weiber und Tiere mit heftigen inneren und äußeren Schmerzen quälen
und die Männer am Zeugen, die Weiber am Gebären, beide an der Verrichtung
ehelicher Pflichten zu verhindern vermögen.
Der Papst legt seinen Bischöfen und Landesfürsten nahe, die Ausrottung
dieser Hexenpest mit allen Mitteln zu unterstützen.
Wie sah nun diese Ausrottung aus?
In der Regel begann ein Hexenprozess nach erfolgter Denunziation von
Nachbarn, in deren Umgebung Seltsames passiert war. Das Vieh war erkrankt,
ein Unwetter hatte die Ernte geschädigt, jemand war verunglückt oder
dergleichen. Die Hexe wurde verhaftet, und ihr wurde nahegelegt, gütlich
zuzugeben, eine solche zu sein, was aber kaum jemand tat. Daraufhin wurden
ihr alle Körperhaare - auch im Intimbereich - abgeschnitten, um ihr die
Möglichkeit zu nehmen, dort irgendwelche Amulette zu verstecken. Der Henker
untersuchte nun den entkleideten Körper der Angeklagten nach Hexenmalen, die
er in Form von Warzen, Muttermalen oder Leberflecken auch immer fand. Der
Frau wurden nun die Folterinstrumente gezeigt und deren Wirkungsweise
erklärt. Leugnete sie noch immer, eine Hexe zu sein, begann die fünfstufige
Folter mit dem Anlegen von Daumenschrauben, bei der die Daumen solange
gequetscht wurden, bis Blut hervortrat. Die zweite Stufe bestand aus dem
sogenannten Schnüren, bei dem der Angeklagten die Hände hinter dem Rücken
zusammengefesselt wurden. Mit einem Seil wurde sie dann an den Handgelenken
nach oben gezogen und mußte so hängen, wobei man ihr manchmal auch die Füße
mit Gewichten beschwerte. Oft ließ man sie plötzlich herabfallen und fing
sie kurz vor dem Boden wieder auf, was nicht selten zu ausgekugelten
Schultergelenken führte. Bei der dritten Stufe wurde die Angeklagte auf die
Streckbank gelegt, und mittels Seilzügen soweit es eben ging an Armen und
Beinen in die Länge gezogen. War die Hexe immer noch nicht geständig, wurden
ihr spanische Stiefel angelegt, eine Art Schraubvorrichtung, mit denen man
Schien- und Wadenbeine bis zum Brechen der Knochen zusammenpressen konnte.
Der fünfte und letzte Grad der offiziellen Folterordnung war die
Feuerfolter, bei der die Angeklagte mit ausgestreckten Armen festgebunden
wurde, und man ihr mit Fackeln die Achselhöhlen versengte.
Sollte alles nichts genützt haben, dann gab es noch die Wasserfolter, bei
der der Angeklagten ein Tuch tief in den Rachen gesteckt und mit Wasser
benetzt wurde. Dies führte zu einem äußerst qualvollen Erstickungsgefühl.
In der Regel gestand die Angeklagte nach dieser sogenannten “peinlichen
Befragung”, daß sie eine Hexe sei, und gab bereitwillig Auskunft auf Fragen,
wie oft sie mit dem Teufel geschlafen habe, und wie sie nachts auf dem
Friedhof Kinderleichen ausgegraben habe, um sie zu verspeisen. Nach diesem
Geständnis wurde sie normalerweise auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
Dabei finden sich in der Bibel auch mancherlei Tips zur Vertreibung von
Dämonen, die möglicherweise auch gegen den Teufel und gegen Hexen nützlich
gewesen wären. Ein Fisch und eine Zither hätten vielleicht oftmals genügt.
Tobit 6,4 Und der Engel sagte zu
Tobias: Schneide den Fisch auf, nimm Herz, Leber und Galle heraus und
bewahre sie gut auf. 6,8
Rafael (ein Engel Gottes) antwortete: Wenn ein Mann oder eine Frau von einem
Dämon oder einem bösen Geist gequält wird, soll man das Herz und die Leber
des Fisches in Gegenwart dieses Menschen verbrennen, dann wird er von der
Plage befreit.
1 Samuel 16,14 Der Geist des
Herrn war von Saul gewichen; jetzt quälte ihn ein böser Geist, der vom Herrn
kam. Da sagten die Diener Sauls zu ihm: Du siehst, ein böser Geist Gottes
quält dich. Darum möge unser Herr seinen Knechten, die vor ihm stehen,
befehlen, einen Mann zu suchen, der die Zither zu spielen versteht. Sobald
dich der böse Geist überfällt, soll er auf der Zither spielen; dann wird es
dir wieder gut gehen. 16,23
Sooft nun ein Geist Gottes Saul überfiel, nahm David die Zither und
spielte darauf. Dann fühlte sich Saul erleichtert, es ging ihm wieder gut,
und der böse Geist wich von ihm.
Nicht daß man meinen würde, Dämonen und ähnliche Wesen gehörten der
Vergangenheit an, sie werden auf Wunsch auch heute noch von Vertretern der
katholischen Kirche ausgetrieben, allerdings nur unter Beachtung gewisser
Vorsichtsmaßnahmen: Der feierliche, sogenannte Große Exorzismus darf nur
von einem Priester und nur mit Erlaubnis des Bischofs vorgenommen werden.
Man muß dabei klug vorgehen und sich streng an die von der Kirche
aufgestellten Regeln halten. Der Exorzismus dient dazu, Dämonen auszutreiben
oder vom Einfluß von Dämonen zu befreien.
Eine gemäßigte Form von Dämonenaustreibung ist die Taufe: Da die Kinder
mit einer gefallenen und durch die Erbsünde befleckten Menschennatur zur
Welt kommen, bedürfen auch sie der Wiedergeburt in der Taufe, um von der
Macht der Finsternis befreit ... zu werden.
Dem Getauften werden zwar sämtliche Sünden nachgelassen, die Erbsünde und
alle persönlichen Sünden sowie die Sündenstrafen, aber sehr viel scheint
das nicht zu nützen, denn im Getauften verbleiben jedoch gewisse
zeitliche Folgen der Sünde wie Leiden, Krankheit, Tod, Gebrechen. Aber
dagegen kann die Kirche nicht mehr viel unternehmen, denn die Kirche
kennt kein anderes Mittel als die Taufe, um den Eintritt in die ewige
Seligkeit sicherzustellen.
Schade.
Es gibt noch eine andere Art von Besessenheit, diese ist aber nicht auf
Dämonen oder den Teufel zurückzuführen, sondern auf den Heiligen Geist. Es
handelt sich dabei um das sogenannte “Zungenreden”. In Deutschland traut
sich das zwar fast niemand, aber in Amerika ist es vor allem unter den
Fernsehpredigern sehr verbreitet. Es hört sich ungefähr so an:
“Ich lobe Gott den Allmächtigen, und ich glaube, daß Jesus heute hier ist,
hier bei uns im Studio, und daß dies ein ganz besonderer Tag für uns alle
ist. Hora bassandah kitira dobosojah. Ich bitte sie nun alle um ihre
Spenden. Rufen Sie an und geben Sie uns Ihre Kreditkartennummer, im Namen
des Herrn. Nur wer gibt, wird bekommen, jalla kontodo suruna.”
Die eingestreuten, fremdartig anmutenden Lautfolgen sind das “Zungenreden”,
das vom Heiligen Geist erfunden wurde.
Apostelgeschichte 2,1 Als der
Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam
plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt,
und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen
Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich
eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in
fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.
Der Sinn dieser geheimnisvollen Fremdsprache scheint zu sein, daß sie keiner
versteht.
1 Korinther 14,2 Denn wer in
Zungen redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; keiner versteht ihn:
im Geist redet er geheimnisvolle Dinge.
Manche dieser amerikanischen Tele-Evangelisten werfen sich auch aus heiterem
Himmel auf den Studioboden und winden sich dort umher, während sie
Unverständliches von sich geben. Sie folgen damit dem Beispiel des Saul:
1 Samuel 10, 10 Der Geist Gottes
kam über Saul, und Saul geriet mitten unter ihnen in prophetische
Verzückung. Alle, die ihn von früher kannten, sahen, wie er zusammen mit den
Propheten in Verzückung war.
Man sollte dem amerikanischen Publikum, das sich solche Sendungen ansieht
dringend die Empfehlung des Papstes ans Herz legen: Die
Kommunikationsmittel, vor allem die Massenmedien, können bei den Benützern
eine gewisse Passivität erzeugen, indem sie diese zu wenig aufmerksamen
Konsumenten und Bildern machen. Die Benützer sollen die Massenmedien maß-
und zuchtvoll gebrauchen.
Die Israeliten bauen nach Anweisung Gottes die Bundeslade, eine mit Gold
überzogene Kiste aus Akazienholz als Aufbewahrungsort für die
Gesetzessammlung.
Es kann spekuliert werden, ob die gefährlicheren Einzelteile der
Manna-Maschine möglicherweise in der Bundeslade transportiert wurden, denn
als diese später den Israeliten gestohlen und von unkundigem Personal
transportiert wurde, kam es zu seltsamen Ereignissen, die sich nicht recht
erklären lassen, wenn die Bundeslade nur ein mit Gold überzogener Holzkasten
war. Vor allem die Größenverhältnisse geben einem zu denken. Warum benötigte
man für einen Stab, einen Krug voll mit Manna und zwei steinerne
Gesetzestafeln, die etwa von der Größe eines Taschenbuches gewesen sein
mußten - recht viel mehr Platz nehmen die zehn Gebote nicht ein - eine Kiste
die einen Meter hoch und einen Meter fünfundsiebzig lang war? Und wie konnte
das Manna überhaupt aufbewahrt werden, da es doch leicht verderblich war?
Die Philister hatten die Bundeslade von den Juden erobert und bei sich
zuhause in Asdod aufgestellt, woraufhin die Bevölkerung von Geschwüren
heimgesucht wurde. Die Lade wurde daraufhin in andere Städte gebracht, aber
überall bekamen die Menschen die gleichen Beulen und viele starben. Am Ende
schickten sie die Bundeslade wieder zurück zu den Juden nach Bet-Schemesch.
Diese waren aber keine Priester, sonder Bauern, die nicht mit der Bundeslade
umzugehen verstanden und siebzig Menschen, beziehungsweise fünfzigtausend,
je nach Bibelversion, starben.
1 Samuel 5,6 NW Und die
Hand Jehovas legte sich schwer auf die Asdoditer, und er begann eine Panik
hervorzurufen und sie mit Hämorrhoiden zu schlagen, nämlich Asdod und seine
Gebiete. Und die Männer von Asdod sahen schließlich, daß dem so war und sie
sprachen: Die Lade des Gottes Israel möge nicht bei uns wohnen, denn seine
Hand ist hart gegen uns und gegen Dagon, unseren Gott, gewesen. Demzufolge
sandten sie hin und versammelten alle Achselherren der Philister zu sich und
sprachen: Was sollen wir mit der Lade des Gottes Israel tun? Schließlich
sprachen sie: Nach Gath möge die Lade des Gottes Israel umziehen. Da
überführten sie die Lade des Gottes Israel dorthin. Und es begab sich,
nachdem sie sie dorthin überführt hatten, daß die Hand Jehovas über die
Stadt kam mit einer sehr großen Verwirrung, und er begann die Männer der
Stadt zu schlagen, vom Kleinen bis zum Großen, und Hämorrhoiden begannen an
ihnen auszubrechen.
Die Hämorrhoiden kommen allerdings nur in der oben zitierten Übersetzung der
Zeugen Jehovas zum Ausbruch, in der Einheitsbibel tritt statt dessen eine
Beulenpest auf. In der Luther-Bibel werden nur Beulen erwähnt, ohne Pest.
Mit dem heutigen Wissen betrachtet, klingt die Geschichte schon sehr nach
radioaktiven Strahlenschäden, vor allem wenn man bedenkt, daß das in der
Bibel verwendete Wort für die Beulen das hebräische “OPLIM” ist, das in
Wörterbüchern mit “Schwellungen” oder “Tumore” übersetzt wird.
1 Samuel 5,12
Die Leute, die nicht starben, waren mit Pestbeulen geschlagen, und der
Hilfeschrei der Stadt stieg zum Himmel empor.
Die Israeliten ziehen sich den Ärger Gottes zu, weil sie einen Tanz um ein
goldenes Kalb aufführen. Auch Moses wird sauer und in seinem Zorn
zerschmettert er die Steintafeln, in die Gott eigenhändig seine Gebote
geritzt hatte. Viel Respekt schien er vor den Tafeln, auf die Gott
eigenhändig geschrieben hatte, nicht gehabt zu haben.
Gott befiehlt den Israeliten weiterzuziehen, geht aber selber nicht mehr
mit, weil er von seinem Volk die Nase voll hat.
Exodus 33,3 Ich selbst ziehe
nicht in deiner Mitte hinauf, denn du bist ein störrisches Volk. Es könnte
sonst geschehen, daß ich dich unterwegs vertilge.
Weil Moses die Steintafeln mit den Geboten zertrümmert hatte, bekommt er von
Gott zwei neue gemacht, und er erhält auch noch umfangreiche weitere Gesetze
für alle Bereiche des täglichen Lebens, beginnend mit ausführlichen
Opfervorschriften.
Die alten Israeliten hatten es ziemlich schwer, Gott wieder zu versöhnen,
falls sie sich gegen ihn versündigt hatten. Mit einem plumpen
“Entschuldigung” oder dem Aufsagen von zwanzig Vaterunsern war die Sache
nicht abgetan. Gott bestand auf diversen Opfergaben, vom Speiseopfer über
das Schlachtopfer bis hin zum Menschenopfer, das er dann aber letztendlich
doch nicht annahm. Geopfert werden konnte so ziemlich alles, was gut
schmeckte: Rinder, Schafe, Ziegen, Tauben, aber Gott vergaß auch die
Vegetarier nicht und gab sich manchmal mit Brot, Kuchen und sogar Grütze
zufrieden. Im Buch Levitikus wird über mehrere Kapitel der genaue Ablauf
dieser Opfer beschrieben. Hier als Auszug das Schlachtopfer für sündige
Priester:
Levitikus 4,1-10 Der Herr sprach
zu Mose: Sag zu den Israeliten: Wenn einer ohne Vorsatz gegen eines der
Gebote des Herrn sündigt und etwas Verbotenes tut, dann soll er, wenn es ein
gesalbter Priester ist, der sündigt und dadurch Schuld auf das Volk lädt,
dem Herrn für die von ihm begangene Sünde einen fehlerlosen Jungstier als
Sündopfer darbringen. Er soll diesen Jungstier zum Eingang des
Offenbarungszeltes vor den Herrn bringen, ihm die Hand auf den Kopf legen
und ihn vor dem Herrn schlachten. Dann soll der gesalbte Priester etwas vom
Blut dieses Stieres nehmen, es in das Offenbarungszelt bringen, seinen
Finger in das Blut tauchen und es vor dem Herrn siebenmal gegen den Vorhang
des Heiligtums spritzen. Darauf soll der Priester etwas vom Blut auf die
Hörner des Rauchopferaltars tun und dann soll er das ganze Blut des Stiers
am Sockel des Brandopferaltars ausgießen. Dann soll er das ganze Fett des
Sündopferstieres abheben, und zwar das Fett, das die Eingeweide bedeckt, das
gesamte Fett über den Eingeweiden, die beiden Nieren, das Fett über ihnen
und das an den Lenden, sowie die Fettmasse, die er von der Leber und den
Nieren loslöst, und der Priester lasse diese Teile auf dem Brandopferaltar
in Rauch aufgehen.
Da die Israeliten ein ziemlich sündhaftes Volk waren, richteten sie wohl
allerhand Gemetzel unter ihren Tieren an, so daß es Gott allmählich zu dumm
wurde.
Jesaja 1,11 Was soll ich mit
euren vielen Schlachtopfern, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer
verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der
Lämmer und Böcke ist mir zuwider. 1,13 Bringt mir nicht
länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Greuel sind. Neumond und
Sabbat und Festversammlung ertrage ich nicht. Eure Neumondfeste und
Feiertage sind mir in der Seele verhaßt, sie sind mir zur Last geworden, ich
bin es müde, sie zu ertragen.
Vielleicht hatte Gott auch einfach den Geschmack am Fett verloren und mochte
keins mehr. Er war ja schließlich der einzige gewesen, der das ganze Fett
abbekam.
Levitikus 3,17-18
Das ganze Fett gehört dem Herrn. Als feste Regel gelte bei euch von
Generation zu Generation an allen euren Wohnstätten: Ihr dürft weder Fett
noch Blut genießen.
Um die Israeliten vom Sündigen und Opfern abzuhalten, verzichtet Gott später
auf seine Leckereien und versucht es mit einer Art Bestechungstaktik:
Jesaja 55,2
Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an
fetten Speisen.
Dies war möglicherweise ein Fehler von Gott, viele Menschen schienen
anschließend das gewesen zu sein, was man heute galant als “vollschlank”
bezeichnet. Ijob 15,25 Denn
gegen Gott erhebt er seine Hand, gegen den Allmächtigen erkühnt er sich ...
Mit Fett bedeckt er sein Gesicht, tut Fett um seine Hüfte.
Es folgen eine Menge Reinheitsgebote, die auch nicht mehr so recht in unsere
heutige Zeit passen. Eine Frau muß zum Beispiel darauf achten, ob sie ein
Mädchen oder einen Jungen geboren hat:
Levitikus 12,1 Der Herr sprach
zu Mose: Sag zu den Israeliten: Wenn eine Frau niederkommt und einen Knaben
gebiert, ist sie sieben Tage unrein, wie sie in der Zeit ihrer Regel unrein
ist. 12,5 Wenn sie
ein Mädchen gebiert, ist sie zwei Wochen unrein wie während ihrer Regel.
Für eine Frau, die ihre Tage hat, gibt es genaue Vorschriften:
Levitikus 15,19
Hat eine Frau Blutfluß und ist solches Blut an ihrem Körper, soll sie
sieben Tage lang in der Unreinheit ihrer Regel verbleiben. Wer sie berührt,
ist unrein bis zum Abend. Alles, worauf sie sich in diesem Zustand legt, ist
unrein. Wer ihr Lager berührt, muß seine Kleider waschen, sich in Wasser
baden und ist unrein bis zum Abend. Wer irgendeinen Gegenstand berührt, auf
dem sie saß, muß seine Kleider waschen, sich in Wasser baden und ist unrein
bis zum Abend. Befindet sich etwas auf dem Bett oder auf dem Gegenstand, auf
dem sie saß, wird derjenige, der es berührt, unrein bis zum Abend. Schläft
ein Mann mit ihr, so kommt die Unreinheit ihrer Regel auf ihn. Er wird für
sieben Tage unrein. Jedes Lager, auf das er sich legt, wird unrein.
Auch Männer bleiben nicht verschont:
Levitikus 15,16
Hat ein Mann Samenerguß, soll er seinen ganzen Körper in Wasser baden und
ist unrein bis zum Abend. Jedes Kleid und jedes Lederstück, auf das Samen
gekommen ist, muß mit Wasser gesäubert werden und ist unrein bis zum Abend.
Schläft ein Mann, der Samenerguß hat, mit einer Frau, müssen sie sich beide
in Wasser baden und sind unrein bis zum Abend.
Später wird Gott noch strenger in Bezug auf männliche Samenergüsse:
Deuteronomium 23,10 NW
Sollte es geschehen, daß ein Mann unter dir ist, der nicht rein bleibt
zufolge eines unwillkürlichen Samenergusses in der Nacht, dann soll er aus
dem Lager hinausgehen. Er darf nicht in die Mitte des Lagers kommen. Und es
soll geschehen, daß er sich beim Anbruch des Abends mit Wasser waschen
sollte, und bei Sonnenuntergang darf er in die Mitte des Lagers kommen.
Gott gibt noch eine Reihe besser verständlicher Befehle über den Umgang mit
Schimmelpilzen und Aussätzigen, verirrt sich dann aber wieder in nicht ganz
so leicht Nachvollziehbares:
Levitikus 19,19 Du sollst kein
aus zweierlei Fäden gewebtes Kleid anlegen, was später genauer erläutert
wird: Deuteronomium 22,11 Du
sollst für deine Kleidung kein Mischgewebe aus Wolle und Flachs verwenden.
Immerhin hat dieses Gebot zur Folge gehabt, daß die damalige Kleidung über
alle Maßen haltbar gewesen sein muß. Eine gute Million Menschen machten sich
im Frühling 1996 auf den Weg nach Trier, um dort die Tunika von Jesus
Christus anzubeten, die in einem Glasschrein im Dom ausgestellt wurde. Die
“Heilig-Rock-Wallfahrt”, wie das Spektakel genannt wird, wurde auch schon
1933 und 1959 veranstaltet. Die heilige Helena hat das olivfarbene, an ein
T-Shirt erinnernde Hemd Jesu im vierten Jahrhundert in Jerusalem gefunden
und der Kirche in Trier geschenkt. Und schon Papst Gregor I. (590-604) hatte
gesagt, daß in den Kleidern die gleiche Kraft sei, wie in dem, der sie
getragen hatte.
Dieser Kraftübertragungseffekt war und ist sehr nützlich für die Kirche, die
einen ungeheuren Bedarf an Reliquien hat. Da man diesen unmöglich aus echten
Antiquitäten befriedigen konnte, wurden diese nachgemacht, kurz an das
Original gehalten, mit der geheimnisvollen Kraft aufgeladen und waren dann
heilig. Eine Verdopplung der Anzahl heiliger Statuen ist sehr einfach: Man
zersägt das Original in der Mitte, schnitzt jeweils eine Hälfte nach und
schon hat man zwei echte Heilige, die man im Bedarfsfall natürlich wieder
halbieren kann, weil die Kraft des heiligen Teils auf den anderen
übergegangen ist.
Papst Gregor I. war ein begnadeter Reliquienhändler, er verkaufte sogar
Kruzifixe mit eingelegten Splittern vom Kreuz Jesu oder auch echte Haare von
Johannes dem Täufer.
Speziell für Männer bestimmt Gott:
Levitikus 19,27 Ihr sollt euer Kopfhaar nicht rundum abschneiden.
Du sollst deinen Bart nicht stutzen.
Dann erläßt er diverse Vorschriften in Bezug auf Unzuchtverbrechen.
Levitikus 20,11 Ein Mann,
der mit der Frau seines Vaters schläft, hat die Scham seines Vaters
entblößt. Beide werden mit dem Tod bestraft. Schläft einer mit seiner
Schwiegertochter, so werden beide mit dem Tod bestraft. Schläft einer mit
einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Greueltat
begangen, beide werden sie mit dem Tod bestraft. Heirat einer eine Frau und
ihre Mutter, so ist das Blutschande, ihn und die beiden Frauen soll man dann
verbrennen. Ein Mensch, der einem Tier beiwohnt, wird mit dem Tod bestraft,
auch das Tier sollt ihr töten.
Wie man sieht, war Gott sehr schnell mit der Todesstrafe zur Hand, auch bei
weniger drastischen sexuellen Praktiken kennt er keine Gnade:
Levitikus 20,18 Ein Mann,
der mit einer Frau während ihrer Regel schläft und ihre Scham entblößt, hat
ihre Blutquelle aufgedeckt, und sie hat ihre Blutquelle entblößt; daher
sollen beide aus ihrem Volk ausgemerzt werden.
Es muß damals hoch hergegangen sein, wenn sich Gott genötigt sah, solche
Gesetze zu erlassen.
Später erweitert Gott seine Gesetzessammlung in sexueller Hinsicht noch:
Deuteronomium 22,23
Wenn ein unberührtes Mädchen mit einem Mann verlobt ist und ein anderer
Mann ihr in der Stadt begegnet und sich mit ihr hinlegt, dann sollt ihr
beide zum Tor dieser Stadt führen. Ihr sollt sie steinigen, und sie sollen
sterben, das Mädchen, weil es in der Stadt nicht um Hilfe geschrien hat, und
der Mann, weil er sich die Frau eines anderen gefügig gemacht hat. Du sollst
das Böse aus deiner Mitte wegschaffen. Wenn der Mann dem verlobten Mädchen
aber auf freiem Feld begegnet, sie festhält und sich mit ihr hinlegt, dann
soll nur der Mann sterben, der bei ihr gelegen hat, dem Mädchen aber sollst
du nichts tun. Bei dem Mädchen handelt es sich nicht um ein Verbrechen, auf
das der Tod steht; denn dieser Fall ist so zu beurteilen, wie wenn ein Mann
einen anderen überfällt und ihn tötet. Auf freiem Feld ist er ihr begegnet,
das verlobte Mädchen mag um Hilfe geschrien haben, aber es ist kein Helfer
dagewesen.
Das gilt allerdings nur für verlobte Mädchen. Für Singles gilt:
Deuteronomium 22,28
Wenn ein Mann einem unberührten Mädchen, das noch nicht verlobt ist,
begegnet, sie packt und sich mit ihr hinlegt und sie ertappt werden, soll
der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig
Silberschekel zahlen, und sie soll seine Frau werden, weil er sie sich
gefügig gemacht hat.
Es ist aber wichtig, daß das Mädchen unberührt war und daß das blutige
Bettlaken aufbewahrt wird, ansonsten kann folgender Fall eintreten:
Deuteronomium 22,13
Wenn ein Mann eine Frau geheiratet und mit ihr Verkehr gehabt hat, sie
aber später nicht mehr liebt und ihr Anrüchiges vorwirft, sie in Verruf
bringt und behauptet: Diese Frau habe ich geheiratet, aber als ich mich ihr
näherte, entdeckte ich, daß sie nicht mehr unberührt war.
22,20 Wenn der Vorwurf
zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens
beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres
Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen und
sie soll sterben.
Was aber, wenn der Vater einer vergewaltigten Jungfrau einen solchen
Wüstling überhaupt nicht zum Schwiegersohn will?
Exodus 22,15
Wenn jemand ein noch nicht verlobtes Mädchen verführt und bei ihm
schläft, dann soll er das Brautgeld zahlen und sie zur Frau nehmen. Weigert
sich aber ihr Vater, sie ihm zu geben, dann hat er ihm so viel zu zahlen,
wie der Brautpreis für eine Jungfrau beträgt.
Wie hoch dieser Brautpreis war, hing wahrscheinlich vom örtlichen Brauch
ab. Es mußte auch nicht unbedingt Bares sein. Als sich David - damals noch
nicht König - in Michal, die Tochter des amtierenden Königs Saul verliebte,
wurde von ihm gefordert:
1 Samuel 18,25
So sollt ihr David sagen: Der König möchte keine andere Brautgabe als die
Vorhäute von hundert Philistern.
David ermordete zur Sicherheit zweihundert Philister, schnitt ihnen die
Vorhäute ab, präsentierte sie dem König und bekam Michal zur Frau.
Auch gutgemeinte Aktivitäten von Frauen finden keine Gnade vor Gott, sofern
sie ins Sexuelle hinein spielen:
euteronomium 25,11 Wenn zwei
Männer, ein Mann und sein Bruder, miteinander raufen und die Frau des einen
hinzukommt, um ihren Mann aus der Gewalt des anderen, der auf ihn
einschlägt, zu befreien, und wenn sie die Hand ausstreckt und dessen
Schamteile ergreift, dann sollst du ihr die Hand abhacken. Du sollst in dir
kein Mitleid aufsteigen lassen.
Unter der Überschrift “Ehehindernisse für Priester” verstößt Gott mit seinen
Vorschriften dann gegen jegliche vom Papst erlassene Zölibatsregelung:
Levitikus 21,7
Sie dürfen weder eine Dirne, noch eine Entehrte, noch eine Frau heiraten,
die ihr Mann verstoßen hat; denn der Priester ist seinem Gott geweiht.
Ein Hoher Priester hat es etwas schwieriger bei der Frauensuche:
Levitikus 21,13 Er soll nur eine
Jungfrau heiraten. Eine Witwe, eine Verstoßene oder eine Entehrte, eine
Dirne, darf er nicht heiraten.; nur eine Jungfrau aus seinem Stamm darf er
zur Frau nehmen.
Auch müssen verheiratete Priester gut aufpassen, daß ihre Töchter nicht
auf die falsche Bahn geraten:
Levitikus 21,9 Wenn sich die
Tochter eines Priesters als Dirne entweiht, so entweiht sie ihren Vater; sie
soll im Feuer verbrannt werden.
Es ist absolut unverständlich, daß katholische Priester dem Zölibat
unterliegen, wo doch im Alten Testament ausdrücklich festgelegt wurde, wen
sie nicht heiraten dürfen. Das alte Argument, das wäre doch alles früher in
Israel gewesen zieht auch nicht, denn: Das Alte Testament ist ein
unaufgebbarer Teil der Heiligen Schrift. Seine Bücher sind von Gott
inspiriert und behalten einen dauernden Wert, denn der Alte Bund ist nie
widerrufen worden, sagt der Papst. Und: Das mosaische Gesetz enthält
Wahrheiten, die der Vernunft von Natur aus zugänglich sind.
Es gibt natürlich auch eine Menge Gesetze Gottes, die durchaus Sinn machen,
aber diese werden meist bis heute nicht befolgt, etwa:
Levitikus 19,33 Wenn bei dir ein
Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde,
der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du
sollst ihn lieben wie dich selbst.
Gott schien sich bei seinen Mitteilungen an Moses mitunter einer Art
Lautsprecher zu bedienen: Numeri 7,89
Wenn Mose das Offenbarungszelt betrat, um mit dem Herrn zu reden, hörte
er die Stimme zu ihm reden. Sie sprach zu ihm von der Deckplatte her, die
auf der Lade der Bundesurkunde lag, aus dem Raum zwischen den Kerubim.
Die Israeliten ziehen weiter von der Wüste Sinai an den Fluß Jordan,
beschweren sich aber unentwegt über ihre schlechte Marschverpflegung:
Numeri 11,5 Wir denken an die
Fische, die wir in Ägypten umsonst zu essen bekamen, an die Gurken und
Melonen, an den Lauch, an die Zwiebeln und an den Knoblauch. Doch jetzt
vertrocknet uns die Kehle, nichts bekommen wir zu sehen als immer nur Manna.
Gott ist verärgert, weil seinem Volk das Manna nicht mehr schmeckt und
beschließt, ihnen Fleisch zu geben, aber:
Numeri 11,19 Nicht nur einen Tag
werdet ihr es essen, nicht zwei Tage, nicht fünf Tage, nicht zehn Tage und
nicht zwanzig Tage, sondern monatelang, bis es euch zum Hals heraushängt.
Gott schickt einen Schwarm Wachteln, der auf den Boden fällt und die
Israeliten machen sich begeistert darüber her. Dies gefällt Jahwe allerdings
überhaupt nicht: Numeri 11,33
Sie hatten aber das Fleisch noch zwischen den Zähnen, es war noch nicht
gegessen, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr
schlug das Volk mit einer bösen Plage.
Auf Gottes Befehl werden einige Kundschafter ausgeschickt, um das gelobte
Land zu suchen und diese werden auch fündig:
Numeri 13,27 Sie erzählten Mose:
Wir kamen in das Land, in das du uns geschickt hast: Es ist wirklich ein
Land, in dem Milch und Honig fließen.
Leider hat das von Gott verheißene gelobte Land einen Nachteil: Es wohnt
schon jemand dort. Numeri 13,28
Aber das Volk, das im Land wohnt, ist stark, und die Städte sind befestigt
und sehr groß. 13,33 Sogar
Riesen haben wir dort gesehen. Wir kamen uns selbst klein wie Heuschrecken
vor, und auch ihnen erschienen wir so.
Die Israeliten sind sauer auf Moses, weil sie sich den langen Marsch angetan
hatten, nur um so etwas zu hören.
Numeri 14,2 Wären wir doch in
Ägypten oder wenigstens hier in der Wüste gestorben. Warum nur will uns der
Herr in jenes Land bringen?
Gott ist sauer und will sein Volk mit der Pest ausrotten, läßt sich aber von
Moses überzeugen, es nicht zu tun.
Numeri 14,13 Da antwortete Mose
dem Herrn: Die Ägypter werden hören, daß du dieses Volk mit deiner Kraft aus
ihrer Mitte hierher geführt hast, und sie werden zu den Einwohnern dieses
Landes sagen, sie hätten gehört, daß du, Herr, mitten in diesem Volk warst,
daß du, Herr, sichtbar erschienen bist, daß deine Wolke über ihnen stand,
daß du ihnen bei Tag in einer Wolkensäule und bei Nacht in einer Feuersäule
vorangegangen bist, daß du dann aber dieses Volk wie einen einzigen Mann
umgebracht hast. Wenn sie das alles über dich hören, werden die Völker
sagen: Weil Jahwe nicht imstande war, dieses Volk in das Land zu bringen,
das er ihnen mit einem Eid zugesichert hatte, hat er sie in der Wüste
abgeschlachtet.
Das kann Gott nicht auf sich sitzen lassen und er entschließt sich zu dem
Kompromiß, zwar nicht seine Israeliten, aber deren Kinder das gelobte Land
erreichen zu lassen. Er läßt aber nur etwa fünfzehntausend Leute sterben,
der Rest darf 38 Jahre lang weiterziehen, bis alle waffenfähigen Männer von
selber gestorben sind. Das Volk fängt allerdings bald wieder an, sich über
das schlechte Essen zu beschweren. Gott reagiert prompt:
Numeri 21,6 Da schickte der Herr
Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen und viele Israeliten
starben.
Trotzdem gibt Gott seinem Volk die Kraft, alles niederzumetzeln, was sich
ihnen auf dem weiteren Marsch in den Weg stellt. Schließlich erreichen die
Israeliten das gelobte Land. Moses aber, der das Volk all die Jahre
ausdauernd und gottergeben dorthin geführt hat, darf das Land in dem Milch
und Honig fließen allerdings nicht betreten, beschließt Gott
undankbarerweise. Deuteronomium 34,4
Der Herr sagte zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak
und Jakob versprochen habe. Ich habe es dich mit deinen Augen schauen
lassen. Hinüberziehen wirst du nicht.
Wenigstens starb Moses zur rechten Zeit:
5.Mose 34,7 Und Moses war
bei seinem Tod hundertzwanzig Jahre alt.
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Kapitel 1 - Die Herkunft der Bibel Kreative
Schriftsteller, die eine Mutter von fünf Söhnen kinderlos bleiben lassen
Kapitel 2 - Jahwe und seine Kinder Über einen
eifersüchtigen Anstifter zum Massenmord und seine dicken Nachfolger
Kapitel 3 - Von Noah bis Abraham Berichte über Vegetarier, Alkoholiker und Wichser
Kapitel 4 - Moses Ein stotternder Mörder macht sich auf die Reise
Kapitel 5 - Gemetzel und Weiberhelden Die
Verführungskünste des König David und seiner Söhne
Kapitel 6 - Weisheiten Wo Rockbands ihre Texte klauen
Kapitel 7 - Raumfahrer Berichte über Hubschrauber,
Raumstationen und seltsame Wesen
Kapitel 8 - Jesus Ein Lausbub haucht Sperlingen aus Lehm
Leben ein
Kapitel 9 - Weiber Biblische Sprüche über Frauen
Kapitel 10 - Wunder über Wunder Wasser oder Wein?
Kapitel 11 - Märtyrer & Heilige 1000 Tips, wie man sich quälen lassen kann
Kapitel 12 - Himmel und Hölle Ein Katastrophenbericht
über den Untergang der Welt
Kapitel 13 - Katholen und Evangelen Traubensaft statt Blut Christi
Kapitel 14 - Moroni Barfuß in einem amerikanischen
Schlafzimmer: Ein Engel des Herrn im Jahre 1823
Kapitel 15 - Gesalbte und andere Schafe Die Zeugen
Jehovas erobern die Welt und erben das Reich Gottes
Kapitel 16 - Lorbe(e)ren Der Heilige Geist in Österreich
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