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16.6. Mittwoch
Gegen sieben Uhr morgens
schreckte ich hoch, weil sich jemand leise an das Boot anschlich. Der
Feind. Türkische Jugendbanden. Aber es war Karin, die abermals Tee und
Stullen brachte und gleich wieder verschwand. Ich blieb noch ein paar
Minuten unter der klammen Decke und betrachtete das trockene Deck. Die
Wettervorhersage hatte sich wieder mal als das erwiesen was sie war:
eine Sage ohne großen Wahrheitsgehalt. Hätte man gestern gar nicht so
hektisch abdichten müssen. Neue abgebrochene Äste gab es auch nicht.
Schon wieder eine Nacht überlebt. Heute galt es, das Solarungetüm auf
dem Dach zu beseitigen und den Motor tiefer zulegen. An die Arbeit.
Halt, vorher noch auf die
Toilette, das Klappklo „Ernst-August“ ausprobieren. Eine Mischung aus
Campingstuhl und Klobrille, man macht in einen Plastikbeutel,
anschließend kommt ein Deckel drauf und man kann alles in den Müll
werfen. Biologisch abbaubar und ohne Chemie. Es funktionierte
tadellos, aber irgendwie tat es mir leid um den teuren Beutel. Ein
normaler Müllsack, den man hinterher zuknotet, müsste es eigentlich
genauso tun.
Leider gab es
heute keine Angler, die auf das Boot aufpassen hätten können, die
letzten zwei Stunden hatte ich nur joggende Frauen mittleren Alters
gesehen. Das Risiko erschien mir
daher
gering, ich ließ das Boot allein und fuhr zum Baumarkt.
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Die alte
Motorhalterung - viel zu hoch angebaut |
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Die neue Halterung |
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Eine gute Lösung:
Die Solarzellen stehen jetzt auf Möbelfüßen aus Alu. |
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Erdhaken sind in
Berlin sehr wichtig. Das Festmachen an Bäumen oder Geländern ist
streng verboten und kostet Strafe. |
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Das
Klappklo "Ernst-August"
Video vom Klo
(Windows Media, 626 kB)
Mehr Infos |
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