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Wie
man hinkommt: U2
Vinetastraße, Pankow, S2, S8, S9 Pankow, S1, S25,
S85 Wollankstraße
Welche Bezirke drum rum sind:
Niederschönhausen, Französisch Buchholz,
Blankenburg, Heinersdorf, Prenzlauer Berg,
Weißensee, Gesundbrunnen, Reinickendorf
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Pankow wird bestimmt
irgendwann mal total schön sein. Irgendwann. Momentan
ist da aber immer irgendwo eine große Baustelle,
vorzugsweise in einer Hauptstraße. Und wenn sie grad
keine Straße aufreißen, dann bauen sie ein Ärztezentrum.
Als "in" kann man den Bezirk nicht wirklich bezeichnen,
auch wenn es ab und an mal eine Kneipe gibt.
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An so
Bilder muss man sich in Pankow gewöhnen. Eine
Baustelle nach der anderen. So geht das schon
jahrelang dahin und es ist kein Ende in Sicht.
Der Kurfürstendamm von
Pankow heisst "Breite Straße" und bietet alles, was
man an Läden so braucht. Sogar ein Einkaufszentrum.
Seltsamerweise aber nur auf einer Straßenseite, auf
der anderen ist die Flaniermeile eher verödet.
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spenden-spenden-spenden
Bei dieser ganzen Bezirks-Testerei hat man überhaupt
keine Zeit mehr für einen ordentlichen Beruf. Für eine kleine Spende per paypal
bedankt sich unser Redaktionsteam.
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Historische Gebäude
findet man in Pankow kaum. Die alte Dorfkirche steht
noch, das Rathaus auch - beide in der Breiten
Straße, und der S-Bahnhof ist auch ziemlich antik.
Die
Wollankstraße führt von Pankow zur türkischen
Hochburg Gesundbrunnen. Und das sieht man ihr auch
an. Je weiter man nach Westen kommt, desto
orientalischer wird es im ansonsten eher
unorientalischen Pankow. Die ersten Kebap-Grills
tauchen auf, Hähnchenbuden, und man begegnet auch
schon mal tief verschleierten Frauen.
Um Berlin wirklich
kennenzulernen, muss man alle Bücher und CDs von Horst
Evers haben.
Und nein, wir sind mit dem nicht verwandt oder
verschwägert. Wir kennen ihn nicht mal persönlich.
So etwas
wie "Kiezgefühl" gibt es in der Florastraße. Aber
nur sehr spärlich, es ist alles noch im
Entwicklungsstadium. Und wenn die richtigen Läden
und Kneipen mal alle da sind, wird garantiert die
Straße aufgebaggert. Dort gibt es nämlich noch keine
Leitungen der Telekom.
Wer abseits vom
Stadtlärm wohnen will, der zieht am besten in die
Parkstraße. Vom Schrotthaus über DDR-Wohnblocks und
restaurierten Prachtbauten bis hin zum Häuschen im
Grünen steht hier alles wirr durcheinander.
Will der Pankower ins
Grüne, muss er in den Schloßpark nach
Niederschönhausen. Und damit er auch nachdrücklich
darauf hingewiesen wird, dass der Park nicht mehr zu
Pankow gehört, haben die Niederschönhauser gleich am
Eingang ein Ortsschild aufgestellt.