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Johannisthal |
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Wie
man hinkommt:
S 8, S 9, S 46, S 47 bis Schöneweide.
Dann weiter mit der Straßenbahn 63 Richtung
Haeckelstraße. Wenn man am Königsheideweg aussteigt
ist man im Zentrum von Johannisthal.
Welche Bezirke drum rum sind:
Niederschöneweide, Adlershof, Rudow, Baumschulenweg
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In Johannisthal war
Deutschlands erster Flugplatz, der von 1909 bis 1920 Berlins
Zentralflughafen war. Hier gab es denn auch den ersten deutschen
Absturz mit zahlreichen Toten. Am 17. Oktober 1913 explodierte ein
Zeppelin L-2 und alle 28 Passagiere und die Crew kamen ums Leben.
Heute ist das ehemalige Flugfeld ein Stadtentwicklungsgebiet mit
Betonung auf Solarenergie.
Der Rest von Johannisthal hat aber nicht so wahnsinnig viel zu
bieten. Einfache Stadthäuser, billige Wohnungen, alteingesessene
Bevölkerung, mit knapp drei Prozent einen der geringsten
Ausländeranteile in Berlin. Einen Touch von Orient sucht man hier
vergeblich.
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So sieht der Flugplatz heute
aus, aber das ist jahreszeitenabhängig. Wenn mal alles
fertig und Sommer ist, dann ist das bestimmt ein ganz
wunderbarer Landschaftspark. Aber ob Johannisthal
deswegen jemals zum Ausflugsziel wird? |
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Am Rande des Parks wird eine
Solarsiedlung gebaut. Jedes Haus ist voll mit
Sonnenkollektoren und Solarzellen. Viele Straßen sind
nach Flugpionieren benannt, die Wright-Allee, die
Hugo-Junkers-Straße, und es gibt auch einen
Segelfliegerdamm.
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Selbstverständlich gibt es
in Johannisthal auch eine "City". Sogar mit Kino. Für
die Einheimischen mag der Sterndamm ganz in Ordnung
sein, wer allerdings aus Charlottenburg oder sowo
hierher kommt, der fühlt sich schon etwas in die Provinz
verschlagen.
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Das berlinerischste an
Johannisthal ist die Stadtbibliothek und der Kinderhort
in der Winckelmannstraße. Da wurde im sonst eher grauen
Bezirk auch mal was bunt angemalt. |
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Bericht und Fotos
©
2011 Robert Adé |
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spenden-spenden-spenden
Bei dieser ganzen Bezirks-Testerei hat man überhaupt
keine Zeit mehr zum Arbeiten. Für eine kleine Spende per paypal
bedankt sich unser Redaktionsteam.
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