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Berliner Bezirke
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Hellersdorf

 

 

 

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Wie man hinkommt:
U5: Neue Grottkauer Str, Cottbusser Platz, Hellersdorf, Louis-Lewin-Str.

Welche Bezirke drum rum sind:
Marzahn, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf

XXXXXXXXXX Hellersdorf hält einen traurigen Rekord: Es ist der Berliner Bezirk mit den meisten Schulabgängern ohne Abschluss. Dabei hätten die Kids eigentlich genug Zeit zum Lernen. Von den angebotenen Freizeitmöglichkeiten hier werden sie bestimmt nicht abgelenkt.

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  Hat man sich anfangs noch Mühe gegeben und wild Wolkenkratzer in verschiedensten Designs gebaut, so sind die Volksgenossen in Ostberlin später auf den Einfall gekommen, wenn doch schon mal ein Bauplan da ist, dann kann man doch auch einfach den gleichen Block 50 mal in die Landschaft stellen. So geschehen in Höhe der Louis-Lewin-Straße. Aber man darf sich von der Hellersdorfer Wohnblocklandschaft nicht gleich runterziehen lassen, man muss auch mal auf die Feinheiten sehen.

Die DDRler waren damals übrigens völlig wild darauf, nach Hellersdorf zu ziehen. Lift, fließend warmes Wasser, Zentralheizung, das gab es in den meisten Berliner Altbauten in der Stadt nicht. Da hieß es, Kohlen in den vierten Stock schleppen.

 
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Bei dieser ganzen Bezirks-Testerei hat man überhaupt keine Zeit mehr für einen ordentlichen Beruf. Für eine kleine Spende per paypal bedankt sich unser Redaktionsteam.

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Zwar immer noch unverkennbar Hellersdorfer Plattenbaustil, aber Palmen und Schirme am Marktplatz bringen schon etwas Farbe in das Viertel. Wie in Rom sieht es zwar immer noch nicht aus, aber vor allem die Lil-Dagover-Gasse ist für Hellersdorfer Verhältnisse schon ganz schön südlich angehaucht.
Tja nun, was sollen sie auch machen? Hellersdorf ist ein Neubauviertel aus DDR-Zeiten, da gibt es halt mal keine romantische Altstadt.

 

 
Um Berlin wirklich kennenzulernen, muss man alle Bücher und CDs von Horst Evers haben.
Und nein, wir sind mit dem nicht verwandt oder verschwägert. Wir kennen ihn nicht mal persönlich.


 

 
  Die Gegend um den Cottbusser Platz ist einfach nur schrecklich. Da reisst auch Maiki mit seiner Dönerbude am U-Bahnhof nichts mehr raus - die im Übrigen bereits einer der beiden gastronomischen Höhepunkte hier ist. 

Hier steigt auch kaum jemand ein oder aus, so dass die Kids in Ruhe Fußball im U-Bahn-Tunnel spielen können.

 

Bericht und Fotos © 2011 Robert Adé

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