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Straßenkunst in
der Reichenberger.
Besonders
einladend wirkt sie nicht, die Reichenberger Straße. Auch im
Abschnitt zwischen der Manteuffel und der Lausitzer sieht man auf
den ersten Blick nichts, was auf Sehenswürdigkeit hindeutet. Aber
man darf nicht auf die Häuser schauen, man muss seine Aufmerksamkeit
auf das Pflaster des Gehwegs richten. Irgendein Spaßvogel von
Pflasterer hat hier seinen Schrott aus der Werkstatt entsorgt.
Sauber und ordentlich verlegt kommt alle zwanzig Meter eine Platte
daher, in der Besonderheiten eingegossen sind:
Schraubenschlüssel, Zangen, kaputte Fahrradketten, Sägeblätter. Man
ist schon richtig gespannt, was als nächstes kommt. Eine wunderbar
originelle Art von Müllbeseitigung.
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